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(Das Video ist wegen der Kamera so dunkel)
Unsere Hühner haben ca. 60 m² Stallfläche und zusätzlich noch reichlich Grünfläche zur Vefügung. Die Tiere können selbstständig entscheiden, ob sie sich im Stall oder draußen aufhalten wollen.
Zeitweise holen wir aus einer der in unserer Gegend ansässigen industriellen Hühneranlagen eine begrenzte Zahl an "ausgedienten" Legehennen raus. Die Hennen sind zu dem Zeitpunkt knapp 1 Jahr und gehen normalerweise dann in die Schlachtung.
Früher war es die Käfighaltung, wo 4 bis 6 Legehennen in einem etwa ¼ m² kleinen Käfig ein Jahr lang vegetierten, heute leben in großen Hallen mehrere tausend Legehennen zu umgerechnet 9 Tiere auf 1 m². Das nennt sich nun Bodenhaltung. Eine große Prozentzahl überlebt dieses eine Jahr nicht, der Rest wird entweder in Massentransporten ins Ausland zur Schlachtung gebracht, oder von kleineren Industrieanlagen zum Kauf für Bauern angeboten. Die Hennen sind zu dem Zeitpunkt recht sperrlich befiedert, unnatürlich klein und haben ein gestörtes Sozialverhalten. Wir haben aber die Erfahrung gemacht, dass sich auch diese Tiere nach einiger Zeit zu normalen Hühnern entwickeln können und ihre "Wiedergeburt" in vollen Zügen genießen. Leider überleben viele Hennen die ersten Tage aber nicht.
Der Begriff "Eier von freilaufenden Hühnern" bedeutet nicht, dass die Eier aus Freilandhaltung stammen. Sie können auch aus Bodenhaltung sein.
Die normale Lebenserwartung eines Huhnes ist 15 - 20 Jahre, in der Industrie beträgt die Lebenserwartung hingegen maximal 80 Wochen, meist weniger. Die Legehennen müssen im Jahr etwa 300 Eier legen. Danach werden sie meist zu Suppenhühnern verarbeitet. In dieser Zeit sieht die durchschnittliche Legehenne nicht einmal Tageslicht. |







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